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Schmuck ist ein Dekorationsgegenstand der zur Verschönerung dient. Der Begriff, Pretiosen beziehungsweise Preziosen (eingedeutscht) oder Geschmeide, Kleinode, Ziergegenstände, Wert- oder Schmucksachen wird jedoch auch häufig für die edlen und wertvollsten Kostbarkeiten in Gold, Silber, Platin, Titan, etc. verwendet.

In der Natur kommt Gold als reines chemisches Element - (gediegen) vor. Die metallisch-sattgelbe Farbe von Gold wird auch als goldgelb bezeichnet, es hat eine Härte (Mohs) von 2,5 bis 3, auf einer Mohs -Skala von 1 bis 10 und kristallisiert im kubischen Kristallsystem. Zu den Legierungen, Rotgold ist ebenso eine Goldlegierung wie Gelbgold, Grüngold, Titan-Gold-Legierung, Graugold oder Weißgold. Der Reinheits-Wert von Gold wird heute unter anderem noch historisch in Karat angegeben.

Mit der Einführung des metrischen Systems kam die Umrechnung auf Promille-Angaben. Der Stempeleindruck in Goldwaren 585 ist von 583,333 aufgerundet, das Metall hat von 1000 Gewichtsanteilen 585 Anteile reines Gold. Die Feingehaltsangabe in Karat wäre mit 585er Gold ~ 14 kt. (Karat) ~ bei 58,5%.

Zu den Edelmetallen gehören: Gold, Iridium, Kupfer, Osmium, Palladium, Platin, Quecksilber, Rhenium, Rhodium, Ruthenium, Silber.

Weitere Dekorative Ziergegenstände sind Bemalungen in Form von: Schminken oder Bodypainting- (Körpermalereien) .

In der Steinzeit vor ca. 100.000 Jahren schufen die Menschen bereits mehrgliedrige Ketten aus, Fischwirbeln, Muschel- und Schneckengehäuse oder Tierzähnen und Perlen. Aus Bernsteinen, Holz, Knochen und Steinen wurden Anhänger gefertigt. Die Entdeckung der Be- und Verarbeitungsmöglichkeit von Bronze und Kupfer gab den Menschen in der Steinzeit die Möglichkeit diese Elemente in Metallperlen, Plättchen, Ringe, Scheiben und Spiralröllchen zu verarbeitet. Dieser Schmuck wurde in vorchristlicher Zeit mit weiteren Gegenständen als Grabbeigabe mit bestattet.

Mit der Metallverarbeitung und Glasherstellung in der Bronzezeit bis hin zur Herstellung neuer Stoffe wie z.B. Gummi und Plastik im 20. Jahrhundert konnte eine große Anzahl von Materialien in der Bijouterie - Unternehmen (Handwerksbetriebe oder Manufakturen zur Anfertigung von Schmuckgegenständen) verwendet werden.

Dem Menschen dient Schmuck in Form von; Anhänger, Ansteckschmuck, Armschmuck, Fußschmuck, Gürtelschnallen, Ketten und Bänder, Kopfschmuck, Ohrringe, Ringe, etc. als am Körper getragener Dekorationsgegenstand oder als finanzielle Sicherheit (Wertgegenstand bei Pfand-/ Leih-/ Tauschgeschäften), die dem Träger Attraktivität, Status oder den Stellenwert innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe erhöhen soll und um die eigene Persönlichkeit zu Unterstreichen.

Bei einer Entdeckung von wertvollen Schmuck, den man keinen lebenden Besitzer zugeordnet kann, spricht man von einem Schatz - Fund.
     
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