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  Zoisit  
Zoisit


Der Zoisit, benannt nach seinem Entdecker Siegmund Zois (Baron Freiherr von Zois) der das Mineral in Kärnten auf der Saualpe entdeckte, steht für körperliche Begierden aber auch Fruchtbarkeit und symbolisiert den Neubeginn der Geburt.

Varietäten des Zoisit sind unter anderem Thulit und Tansanit

Eigenschaften

Bruch: muschelartig und uneben
Chemismus: Ca2Al3(SiO4)3OH
Dichte (g/cm³): 3,15 - 3,37
Farbe: blau, farblos, gelb, grau, grün, rosa, rot
Glanz: Glasglanz - Perlmuttglanz aber auch matt
Habitus: prismatische Kristalle, körnerartig, massige, radialstrahlig
Häufige Kristallflächen: 100, 101, 110
Kristallklasse: orthorhombisch - dipyramidal, 2/m2/m2/m
Kristallsystem: orthorhombisch
Mineralklasse: Gruppensilikate oder auch Sorosilikate VIII/C.23-100 (nach Strunz)
Mohshärte: 6 - 7
Spaltbarkeit: vollkommen nach (100), (001)
Strichfarbe: weiß
Transparenz: durchscheinend, durchsichtig, undurchsichtig
Zwillingsbildung: Keine

Kristalloptik


Doppelbrechung (optische Orientierung): 0,005-0,020 ; zweiachsig +
Pleochroismus: leicht - stark (Tansanit)
Winkel/Dispersion der optischen Achsen: 2vz ~ 0° bis 69°

Andere Eigenschaften

Ähnliche Minerale: Epidot, Klinozoisit, Tansanit
Besondere Kennzeichen: wärmeempfindlich, daher sind Farbänderungen möglich
Magnetismus: Kein
Radioaktivität: Keine

     
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